Eglise Notre Dame

Präsentation:

Die Kirche wurde im Jahre 1603 bis 1626 konstruiert um die primitive Kapelle zu erweitern. Die Fassade, so wie auch das Innere der Kirche, wurde 1971-1975 renoviert. Das Gebäude misst 44 Meter Länge, 25 Meter Breite und 22,5 Meter Höhe. Es besteht aus drei unregelmäßigen parallel verlaufenden Kirchenschiffen, hat aber kein Querschiff.

Die Kirche ist im romanisch nüchternen Stil erbaut, was unter anderem an dem Halbkreis der Gewölbe sowie an den massiven Mauern und Säulen zu erkennen ist. Jede der Säulen deckt 9m2 Fläche ab; die Mauern erreichen bis zu 2 Metern Dicke. Die erstaunliche Nüchternheit des Baus zeigt sich auch in den drei Kirchenschiffen, mit je vier Bankreihen, an den sich kreuzenden Spitzgewölben, an den schlichten Rundbögen zwischen den Kirchenschiffen und an den eckigen massiven Säulen.

Das romanische Tor mit der östlichen Fassade ist eine Kreation die durch eine Restauration entstand. Sie geht auf 1972 zurück und ist dem Architekten Massé zu verdanken. Man erkennt eine schöne romanische Fensterrosette. Das schöne Tor an der Südfassade trägt den Namen „Porte Consulaire“. Es war die Pforte durch die der Bürgermeister und die Konsuln die Kirche betraten. Der Türstock aus „La Couronne“ Gestein wurde 1616 von Jean Lenfant gefertigt. Das Tor aus massivem Nussholz wurde erst kürzlich (1975) gefertigt, ist aber eine getreue Reproduktion des alten Rahmens.

Links befindet sich eine Marmorstatue; dabei handelt es sich um „Notre Dame de Bon Voyage“ die aus dem alten Kapuzinerkloster stammt welches heute die Privatklinik La Ciotats darstellt. Im 18. Jahrhundert bekommt die Kirche einen Hauptaltar aus Marmor von dem Marseiller Steinmetz Fossati. Er ist herausragend in der Vielfalt seiner Marmorarten. Die Nussbaumtäfelung des Chorraums stammt aus dem Jahre 1649.

Oberhalb des Hauptaltars sieht man das 3m50 hohe Werk Mariä Himmelfahrt von dem Bildhauer Millefaut. Besonders bemerkenswert sind die feine Pose sowie die klaren Linien der Skulptur. In der Mitte rechts sehen Sie ein Kreuz namens „Descente de Croix“ (1615), das Werk des flämischen Malers Finsonius (1580-1632). Der geschnitzte Holzrahmen ist ein Werk eines Künstlers aus La Ciotat. Er trägt die Inschrift „Manoyer Fecit 1786“. Die kürzlich renovierte Orgel stammt aus Accoules in Marseille und war eine Spende im Jahre 1663. Auch die Fensterrosette im Giebel ist besonders bemerkenswert.

Der Kreuzweg ist ein Werk von Madame Lorosière und wurde 1976 erstellt und der Kirche gespendet. Die Texte stammen von Paul Claudel.

Die Wandfresken wurden 1975 von Ganteaume, einem Künstler aus La Ciotat, kreiert. Die Fresken erinnern an das Leben der heutigen Zeit sowie vor allem an unsere Stadt. Auf einem Triptychon erweckt der Maler die Befreiung, die Erlösung und die Wiederbelebung zum Leben. Auf dem Boden der Kirche an beiden Enden der Pforte befinden sich zwei Bilder, die jeweils einen Mann und eine Frau repräsentieren. Geschaffen wurden sie von Tony Roux, ein Künstler aus La Ciotat.

Rechts vom Hauptaltar befindet sich der Christus der Ile Verte, ein Werk von dem Bildhauer Jean de Bologne (ein Schüler Michelangelos), das von Elisabeth und Rurick Bounatian Benatov restauriert wurde.

Nähere Informationen

Gottesdienste: Sonntag 10 Uhr
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10 bis 12 Uhr, und Montag bis Freitag 15 bis 17 Uhr.
Telefon: +33 6 81 97 17 97