Les portes

Rue Adolphe Abeille

Diese Straße besteht aus schönen mit kostbaren Pforten versehenen Wohnhäusern die von reichen Schiffsredern und Geschäftsleuten des 17. und 18. Jahrhunderts errichten worden sind.
Auf Nr. 22 befindet sich das Haus Adolphe Abeilles (eine große Familie in La Ciotat) welches 1898 dem Hospiz von La Ciotat gespendet worden ist. Im Moment beherbergt es das Alten- und Veteranenheim. In dem Haus, welches im 18. Jahrhundert erbaut wurde, ist besonders die Dekoration des großen Saales bemerkenswert, da der Stuck an die maritime und kaufmännische Berufung der Familie Abeille erinnert. Ein wundervoller Wandschrank und ein Eisengeländer sind ebenfalls zu bewundern.

Auf Nr. 18 finden Sie das schönste Wohnhaus; es gehörte früher Grimaldi de Régusse (ein Verwandter der Familie von Monaco) und ging später in den Besitz des Barons de Roumoules über. Es ist versehen mit einer reich verzierten Tür, einem Treppengeländer mit einer Steinbalustrade, sowie auch einem Wandteppich im Ehrensaal. Dieses außergewöhnliche historische Gebäude ist der letzte Zeitzeuge der manieristischen Architektur des 17. Jahrhunderts im Bouches-du-Rhône Gebiet.

Auf Nr. 8 finden Sie den Saal „Prud’homie“, der 1748 vom Fischerverein gekauft und dekoriert worden ist. Dieser Saal beherbergt auch Wandteppiche und Vertäfelungen des 18. Jahrhunderts.

Rue Canolle

Auf Nr. 3 befindet sich eine schöne Pforte, die oben mit Eisenelementen versehen ist und auf das Jahr 1726 zurückgeht.

Rue Piroddi

Das Haus auf Nr. 1 in dieser Straße enthält eine Engelsstatue mit einem mit Federn verzierten Indianerhaupt deren Ursprung unklar ist. Viele glauben, dass es sich um die Veranschaulichung eines Traums von weiten Reisen des Steinmetzes handelte. Die Tür (1591) ist die wahrscheinlich älteste Tür La Ciotats.

Rue Louis Vignol

Einige Tore in dieser Straße sind es wert sich dort länger aufzuhalten. So auch NR. 11, eine Tür datiert auf 1715, die Tür des Hauses Nr. 31 auf der die verschlungenen Initialen J. T. angebracht sind, und auch Nr. 40 und 42, die ebenfalls interessante Details aufweisen.

Rue Diffonty

Auf Nr. 3 und 22 findet man Einfassungen, Türklopfer und Verzierungen. Bei Nr. 22 überragt eine Jakobsmuschel die Einfassung und es könnte das Geburtshaus von Honoré Ganteaume sein, der Seefahrer und spätere Admiral, Graf und Paladin.

Rue des Poilus

Wenn sie sich vor die Vorderfront der Apotheke der Hausnummer 16 stellen, vis à vis der rue des Frères Romana, dann sehen Sie gegenüber die schönen Pilaster Fassaden der Häuser Nr. 19 und Nr. 21, welches das Haus von Antoine Martin war, der die Bruderschaft Minimes gegründet hat. Zwischen 1636 und 1654 war er in der Stadt als Richter tätig.

Auf der anderen Seite der rue des Frères Romana befindet sich das Hotel „Gaspard de Grimaldi“, welches im Jahr 1647 folgende Personen beherbergte: den Comte d’Alais, den Gouverneur de Provence et en 1669, Philippe de Bourbon Vendôme, Abbé de Saint Victor. Heute ist es ein Bürgerhaus, das im 16. Jahrhundert umgestaltet wurde und heute nichts mehr von seinen damaligen Aspekten aufweist.

Die Hausnummer 58 beherbergt ein Haus welches mit einer Plakette darauf hinweist, dass Napoleon Bonaparte hier 1793 logierte.

Die Straße Rue Poilus endet mit dem Gebäude das heute die Bank Caisse d’Epargne untergebracht hat, wobei es bis 1986 eine Jugendherberge war wo der Autor Stendhal auf einer seiner Reisen nach La Ciotat die Nacht vom 16. auf 17. Mai 1838 verbrachte.

Rue Fougasse

Auf dieser Straße befinden sich die Häuser der damaligen Schiffshändler und Kaufleute, die ihre verzierten Tore und aus Stein gemeißelten Torbögen präsentieren. Die am reichsten verzierteste Tür ist die der Hausnummer 10 und erinnert an Etienne Fougasse, ein ehemaliger Konsul von La Ciotat. Die Pracht der Tür zeugt von dem Erfolg des Konsuls. Der Schlussstein des Torbogens trägt die Initialen E.F., das Datum 1628 und die Einladung für die Jungfrau Maria.

Die schönsten Tore…

Die zwei Tore der Kirche Notre Dame de l’Assomption sind sicherlich die essentiellsten. Die romanische Pforte (1972) an der Ostfassade der Kirche ist eine Kreation des Architekten Massé der damit beauftragt war die Pfarrkirche zu restaurieren. Die schöne Fassade der Südseite wird Porte Consulaire genannt. Es war die Eingangstüre für Konsule und Bürgermeister. Der Türrahmen dieser Pforte wurde 1616 von Jean Lenfant kreiert. Sie ist eine relativ neue Kopie des alten Rahmens.