Notre dame de la Garde

La Ciotat beherbergt zahlreiche Kapellen:

Kapelle Pénitents Bleus (1626)

Boulevard Clémenceau – Esplanade du 8 Mai 45
Diese Kapelle wird auch Notre Dame de Grâce genannt und ist ein Beispiel der Architektur zur Zeit der Gegenreformation. Die Kapelle ging sukzessive in den Besitz des Hospizes über, wurde als Gotteshaus von der hiesig ansässigen italienischen Bevölkerung genutzt und ist heute schließlich ein religiöser Kunstausstellungsort. Vor allem empfehlenswert ist es sich die achteckige Glocke anzusehen, so wie auch die Skulpturen an der Fassade, die Wasserspeier und die charakteristischen Fenster. Die Glocke wurde 1633-1650 erstellt, während einige innere Dekorationselemente sowie gewisse Fenster auf die Jahre 1693 bis 1694 zurückgehen. Die Kapelle steht seit dem 31. Mai 1992 unter Denkmalschutz.
penitents-bleus

Kapelle Minimes (1633)

Place Guibert, am Ende der Straße rue de la Liberté
Diese Kapelle wurde von der Stadt neu restauriert. Sie ist 32 Meter lang und 6 Meter breit. Während der Revolution wurde sie vom antipolitischen Club belagert, welcher ein beliebter Club in der Straße Thubaneau de Marseille im Zentrum war (1791). Die Kapelle öffnet sich links von der Synagoge aus auf den Parkplatz Square Verdun, und rechts von der Tanzschule aus zu einem alten Kloster. Bemerkenswert ist auch das drei Jahrhundert alte Tor.

Kapelle Pénitents Noirs „Sainte Anne“ – 1630

Place Esquiros
Von dem neu restaurierten Platz „Esquiros“ aus sieht man die schöne Steinfassade der Kapelle mit ihrem Giebel der charakteristischen Architektur der Gegenreformation. Der Bau der Kapelle begann 1630 auf Rechnung der Bruderschaft Pénitents Noir. Allerdings war die Kapelle viel zu groß für die kleine Bruderschaft, weshalb sie sich verschulden mussten um den Bau schließlich 1965 vollenden zu können.
Während der Revolution wurde die Kapelle als Nationalgut eingenommen, und 1791 verkauft. Sie wurde auch zwischendurch als Gefängnis genützt und ging durch diverse Hände bevor sie von dem Priester Curé Brunet gekauft wurde. Dieser brachte darin den Saint-Anne Orden unter, woher sich auch sein heutiger Name ableitet.

Kapelle Pénitents Noirs « Saint-Joseph » – 1697

Place Esquiros
Als sich der St. Anne Orden hier niederließ, richtete sich die Bruderschaft Pénitents Noirs nur wenige Meter daneben ein. Da die Kapelle in nur 6 Monaten erbaut wurde erscheint sie relativ spartanisch, wurde aber immerhin mit einer schönen Eingangstür aus geschnitztem Nussholz versehen.
Diejenigen die schlussendlich von dem Orden übrig blieben, gaben die Kapelle 1819 an die Kongregation St. Joseph weiter, nach dessen Heiligem sie im Juni 1821 auch benannt wurde.
Die Statue des St. Joseph wurde 1950 restauriert. Sie finden sie im Inneren der Kirche, in der Nische gleich oberhalb des Eingangs.
Gottesdienste: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag um 8:30 Uhr, Samstagabend um 18 Uhr und Sonntag um 8 Uhr.

Kapelle l’Œuvre de Jeunesse – 1872

Boulevard Michelet
Diese Kapelle wurde von 1866 bis 1871 erbaut und 1872 eröffnet.
Das Gebäude ist relativ großräumig mit einer Länge von 26 Metern, einer Breite von 9 Metern und einer Höhe von 14 Metern. Die Fenster, 1867 in Auftrag gegeben, sind ein Werk von dem Glasmeister Alphonse Didron, der auch die Fenster der Kathedrale Troyes und die Kathedrale Soisson herstellte.

Kapelle des Pénitents Bleus „Notre-Dame de la Garde“

Chemin Notre-Dame de La Garde
Sie wurde 1610 von dem Orden der Pénitents Bleus konstruiert und der unbefleckten Empfängnis gewidmet. 1613 wurde sie geweiht…

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Kapelle Sainte-Croix

Chemin de Sainte Croix
Bei der Kapelle Sainte-Croix, die älteste Kapelle La Ciotats, lässt es sich ohne weiteres von einer Ruine sprechen. Sie befindet sich außerhalb der Stadt und bot dank ihrer Position den ersten großen Ausblickspunkt bevor der aktuelle Leuchtturm erbaut wurde.
Sie war im Besitz der Pénitents Blancs Bruderschaft und beherbergte lange Zeit einen Eremiten, der als Späher fungierte und Signale aussendete. 1790 wurde sie als Staatseigentum verkauft und, mit ihrer Ausstattung von zwei Zimmern und einem Gang, als Wohnhaus verwendet.
An der Nordfassade erkennt man die Spuren des Gewölbebogens, sowie die Terrasse des Spähers und einen Teil des Sakristeigewölbes.
Einige Jahre darauf wurde die Kapelle verkauft und zu einem Wohnhaus umfunktioniert.
Noch etwa 50 Jahre lang konnte man dort den Altar und das große Kruzifix betrachten, heute findet man dort allerdings nur mehr ein Stück Wand. Auf dem Weg der zur Kapelle führt findet man dutzende Oratorien sowie auch den einzigen Überrest der Saint-Monas Kapelle, den Torbogen.
Die Sainte-Croix Kapelle ist auf einer Fläche erbaut auf der man Weinreben, Feigenbäume und Mandelbäume findet, und bietet somit das gewisse Extra auf dem Wanderweg der daran vorbeiführt.

Kapelle Saint Jean

Avenue Bellon
Die Familie Lumière, die den Grund dafür besaß, erbaute diese Kapelle 1935. Sie befindet sich in Strandnähe und erscheint mit ihren 20 Metern Länge und 8 Metern Breite modern, geräumig und hell.
Ein großer Hof erlaubt es im Sommer auch Gottesdienste im Freien abzuhalten.
Gottesdienste: Samstag 17 Uhr und Sonntag 11 Uhr

Kirche Notre-Dame de l’Assomption

Quai Ganteaume
Die Kirche wurde zwischen 1603 und 1626 erbaut, wobei man sie um die kleine Kapelle erweitern wollte. Die Bauarbeiten dazu wurden allerdings nie fertig gestellt, was heute noch an der Ostfassade zu erkennen ist.

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